Hund pinkelt in die Wohnung

Welche Ursachen dahinter stecken und wie Sie Ihren Hund wieder stubenrein bekommen

Wenn Ihr Hund plötzlich wieder in die Wohnung pinkelt, ist dies selbstverständlich unangenehm. Die mangelnde Stubenreinheit Ihres Hundes kann einige Ursachen haben, die auf medizinische Gründe oder auf Verhaltensprobleme zurückgeführt werden können. Zuallererst gilt: Ruhe bewahren!

 

Medizinische Probleme als Ursache

Sollte Ihr Hund unter bestimmten Erkrankungen leiden, kann dies zwangsweise zur Stubenunreinheit führen. Folgende Krankheiten können hierbei der Grund sein: 

 

Selbstverständlich könnten weitere medizinische Probleme auch eine Ursache darstellen. In einzelnen Fällen können neben der Stubenunreinheit auch noch schmerzhafte Blasenentleerung oder Unwohlsein Symptome sein. Wenn der Verdacht auf eine Erkrankung besteht oder Sie nur schwer feststellen können, was Ihrem Vierbeiner fehlt, empfehlen wir Ihnen schnellstens einen Tierarzt aufzusuchen. 

 

Verhaltensprobleme als Ursache

Spezielle Charakterzüge oder Eigenheiten Ihrer Fellnase können auch unglücklicherweise zur Stubenunreinheit führen.

 

Unsicherheit

Bei vor allem jüngeren Hunden, kann es vorkommen, dass sie aus Unsicherheit oder Angst eine Pfütze hinterlassen. Sie möchten somit Unterwürfigkeit demonstrieren und einer möglichen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich Ihrem Welpen immer mit Ruhe und Respekt nähern, sodass es nicht als dominantes Verhalten aufgefasst werden könnte. In der Regel werden Hunde allerdings mit dem Alter selbstbewusster und legen die Unsicherheit und die damit verbundene Stubenunreinheit ab. 

 

Markierverhalten

Veränderungen des gewohnten Umfelds können ungewollt zur Unsauberkeit Ihres Hundes führen. Die Bezugspersonen Ihres Hundes stellen für ihn das Rudel dar. Durch veränderte Familiensituationen muss sich der Hund erstmal neu einfinden. Dasselbe gilt bei der Anwesenheit eines anderen Hundes im Haus. Bei Rangunsicherheiten neigen Hunde dazu sich ein Markierverhalten anzueignen um Dominanz zu demonstrieren. 

 

Aufregung

Ist ein Hund sehr aufgeregt, etwa durch Freude oder Begeisterung, kann er manchmal die Kontrolle über seine Blase verlieren. Dies passiert zum Beispiel bei der Begrüßung mit ihrem Herrchen oder beim ausgiebigen Spielen. Infolgedessen sollten Sie versuchen Ihren freudigen Vierbeiner so ruhig wie möglich zu begrüßen und ihm nach einer Spieleeinheit die Möglichkeit geben seine Geschäfte in Ruhe erledigen zu können. 

 

Angst

Ähnlich wie Aufregung, stellen Angst und Stresssituationen auch eine große emotionale Belastung für Ihren Hund dar.  Diese kann Ihren Vierbeiner leider auch dazu veranlassen unsauber zu werden und ungewollt Wasser zu lassen.

 

Wie machen Sie Ihren Hund also wieder stubenrein?

Zuallererst sollten Sie den tatsächlichen Ursachen der Unsauberkeit auf den Grund gehen. Versuchen Sie anhand des Verhaltens Ihres Vierbeiners zu erkennen, was Ihm fehlt und warum er sich nicht wohl fühlt. Ist der wirkliche Grund erst einmal erkannt, wird es Ihnen leichter fallen Ihren Hund zu erziehen und dem Problem entgegen zu wirken.

Dabei sollten Sie Ihren Hund in gar keinem Fall versuchen durch emotionale oder körperliche Gewalt zu erziehen! Ein persönlich auf Ihren Hund abgestimmtes Verhaltenstraining ist notwendig.

 

Pflege Ihres Hundes

Wenn der Hund in sein Bett pinkelt, kann es dazu kommen, dass Urin in seinem Fell kleben bleibt. Am besten waschen Sie in diesem Fall Ihren Hund mit einem milden Hundeshampoo, da Urin das Fell und die Haut von Hunden angreift und sich Entzündungen bilden könnten. 

 

Verunreinigte Stellen sauber machen

Der Unfall ist passiert und selbstverständlich ist dies nicht erfreulich. Allerdings sollten Sie unbedingt die Gerüche neutralisieren, sodass der Hund nicht auf die Idee kommt an dieselbe Stelle aus Gewohnheit zu urinieren. 

Aktualisiert: 10.12.2019

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