Was Katzen im Winter brauchen

Katzen halten Kälte durch ihr dickes Fell bekanntlich gut aus. Doch auch ihnen wird es irgendwann zu kalt. Manche Katzen scheuen den Winter kaum, andere bleiben am liebsten im Warmen.

Katzen und Winter? Passt das wirklich zusammen? Wasser mögen die kleinen Tiere überhaupt nicht. Da ist es schwer vorstellbar, dass sie etwas mit Schnee anfangen können. Was es für Katzenbesitzer im Winter zu beachten gibt, welche Katzen besser nicht nach draußen sollten und ob Katzen eigentlich frieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

 

Frieren Katzen im Winter?

Das Sprichwort „Katzen haben ein dickes Fell“ kommt nicht von ungefähr: Sie halten Kälte tatsächlich gut aus und frieren oft erst ab -20 Grad. Das ist aber nur der Fall, wenn ihr Fell nicht nass wird. Ansonsten können sie sich schnell erkälten. An ihrer Körperhaltung merkt man Katzen an, ob sie frieren. Ist einer Katze kalt, plustert sie ihr Fell auf, kauert sich in eine Ecke und kneift ihre Augen zusammen. Wenn Ihre Katze nach drinnen möchte, sollten Sie sie unbedingt hereinlassen, da auch das ein Anzeichen ist, dass ihr kalt wird. Optimal ist daher eine Katzenklappe. So können Katzen selbst entscheiden, wann sie nach draußen und wann wieder rein möchten. 

Kitten, ältere und kranke Katzen sollten im Winter am besten gar nicht nach draußen oder nur für maximal 15 Minuten. Das Fell von kleinen Katzen ist noch nicht so dick, weswegen sie sich schnell erkälten oder eine Blasenentzündung bekommen können. Sollten Sie Angst haben, dass Ihre Katze nicht gleich wieder reinkommt, können Sie ein Katzenhaus (idealerweise mit einem Heizkissen) draußen aufstellen. Hier kann sich Ihre Katze zurückziehen und findet ein warmes Plätzchen. Übrigens: Ob eine Katze friert, erkennt man auch daran, wenn sie sich zusammenrollt. Streckt sie sich hingegen aus, dann ist ihr meist kuschelig warm.

 

 

Der perfekte Ort für Katzen im Winter

Gibt es einen perfekten Ort für Katzen im Winter? Nicht wirklich, denn jede Katze ist unterschiedlich. Während es einige warm und gemütlich mögen, spielen andere liebend gerne im Schnee. Finden Sie individuell heraus, was Ihre Katze gerne mag und richten Sie sich danach. Generell gilt, Winterzeit ist für Katzen Kuschelzeit. Sie lassen es im Winter meist etwas langsamer angehen. Sie suchen viel Nähe und mögen es, gestreichelt zu werden. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Katze und ausgiebige Kuscheleinheiten, wenn sie es möchte. 

Wenn Ihre Katze im Winter bis zu 20 Stunden am Tag schläft, ist das völlig normal und kein Grund zur Sorge. Katzen verbrauchen im Winter mehr Kalorien, was sie durch viel Schlafen ausgleichen. Hier ist es außerdem wichtig, dass Sie Ihrer Katze energiereicheres Futter geben. Richten Sie für Ihre Samtpfote einen warmen Platz am Kamin oder in der Nähe eines Heizkörpers ein. Hier kann sie ruhige Stunden genießen. Außerdem mögen Katzen es, ihr Revier zu beobachten. Daher eignet sich auch ein Plätzchen auf der Fensterbank ideal.

 

 

Was Katzen im Winter am liebsten machen

So gerne Ihre Katze im Winter auch eingekuschelt im Warmen liegt, sollten Sie sie doch auch zum Spielen bewegen. Zwei Mal täglich 30 Minuten reichen aus, dass Katzen ausgelastet sind. Falls Ihre Katze ein Freigänger ist und lieber draußen spielen mag, dann sollten Sie das auf jeden Fall zulassen. So bekommt sie frische Luft und genug Auslauf. Sie wird sich von alleine melden und vor die Tür setzen, wenn es ihr zu kalt oder langweilig ist.

 

 

Was es ansonsten für Katzenbesitzer im Winter zu beachten gibt

Wichtig ist, dass Sie die Pfoten regelmäßig überprüfen. Frost, Salz, trockene Luft und Kälte könne dafür sorgen, dass die Pfoten rissig werden. Hier hilft oft schon ein Pfotenbalsam. Außerdem verlieren Katzen im Winter ihr Sommerfell und tauschen es gegen ein dickes und warmes Fell ein. Damit Ihre Katze beim Putzen nicht zu viele Haare verschluckt, sollten Sie sie öfter bürsten. Das zeigt auch Ihre Zuneigung und Sie können die Pflege gleich mit einer kleinen Kuscheleinheit verbinden. 

 

 

Fazit: Was Katzen im Winter brauchen

Katzen lassen sich nicht miteinander vergleichen: Während einige die Kälte meiden, toben andere gerne im Schnee. Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Katze und richten Sie sich danach, ob sie gerne Zeit draußen oder lieber im Warmen verbringt. Kleine, alte und kranke Katzen sollten hingegen wenig bis gar nicht nach draußen. Hier hilft eine Katzenhütte, falls sie dennoch raus möchten. Ausreichend Bewegung, eine gute Pflege und ein gemütliches Plätzchen sind für Katzen im Winter sehr wichtig. Genauso sollten Sie sich und Ihrer Katze Zeit zum Kuscheln und Entspannen geben. Nehmen Sie doch Ihre Katze zum Anlass, die kalte Jahreszeit gemütlich angehen zu lassen.

Aktualisiert: 22.12.2020

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